Von Madonna bis Lady Gaga: So reagieren die Stars auf das Massaker von Orlando

49 Tote, 53 Verletzte: Der Terroranschlag in Orlando im US-Bundesstaat Florida am 12. Juni 2016 war ein gezieltes Massaker an der LGBT-Community! Das folgenschwerste Attentat in den Vereinigten Staaten seit den Anschlägen vom 11. September 2001 und gravierendste gegen Homosexuelle hat viele höchst unterschiedliche Reaktionen ausgelöst – auch in der Welt der Stars. Ich habe eine Auswahl von Künstlern zusammengetragen, die sich insbesondere an die LGBT-Community gerichtet oder diese erwähnt haben. Das bedeutet nicht, dass andere Stars nicht auch mitfühlen. Es soll lediglich eine Sammlung von Statements sein.

Bislang keine Reaktion: u.a. Dolly Parton, Reba McEntire, Mariah Carey, Rihanna

LGBT-Künstler

Elton John

Adam Lambert

Ricky Martin

Rezension: Olivia Newton-John – „Soul Kiss“ (1985)

1„Soul Kiss“ ist ein selbst von ihren Fans sehr unterschiedlich aufgenommenes Album von Olivia Newton-John, das seinerzeit am deutlichsten ihre „Sexy-Phase“ ab 1978 unterstrich und letztendlich beendete. Der Titelsong knüpfte thematisch an „Physical“ an, kroch allerdings nicht ganz so hitverdächtig aus den Boxen („nur“ Top-20 in den USA), die zweite Single „Toughen Up“ floppte weltweit. Ansonsten gibt es jede Menge typische 80er-Jahre-Sound-Spielereien („Queen of the Publication“, „Moth to a Flame“, „Driving Music“), ein nostalgisches Kuschelduett mit Beach Boy Carl Wilson und eine überaus zauberhafte, bewegende Ballade am Schluss („The Right Moment“). Textlicher Knaller ist der „flotte Dreier“ in „Culture Shock“!

Als weitere Stargäste im Background sind unter anderem die Schauspielerin und Sängerin Katey Sagal (Peggy Bundy aus „Eine schreckliche nette Familie“) sowie Christopher Cross, Lee Ritenour und Larry Carlton mit von der Partie. Die sehr ausgefallenen Fotografien stammen von Helmut Newton (Vorder- und Rückseite) und Herb Ritts (Innenseite). Gemessen an den vorherigen Erfolgen „Grease“, „Physical“ oder auch die Best ofs war „Soul Kiss“ sicherlich kein großer Wurf, erhielt aber trotzdem eine Gold-Auszeichnung in den USA. Für mich ein herrliches „Guilty Pleasure“.

Update: Zu diesem Album habe ich auf Pinterest eine Pinnwand erstellt.