Von Madonna bis Lady Gaga: So reagieren die Stars auf das Massaker von Orlando

49 Tote, 53 Verletzte: Der Terroranschlag in Orlando im US-Bundesstaat Florida am 12. Juni 2016 war ein gezieltes Massaker an der LGBT-Community! Das folgenschwerste Attentat in den Vereinigten Staaten seit den Anschlägen vom 11. September 2001 und gravierendste gegen Homosexuelle hat viele höchst unterschiedliche Reaktionen ausgelöst – auch in der Welt der Stars. Ich habe eine Auswahl von Künstlern zusammengetragen, die sich insbesondere an die LGBT-Community gerichtet oder diese erwähnt haben. Das bedeutet nicht, dass andere Stars nicht auch mitfühlen. Es soll lediglich eine Sammlung von Statements sein.

Bislang keine Reaktion: u.a. Dolly Parton, Reba McEntire, Mariah Carey, Rihanna

LGBT-Künstler

Elton John

Adam Lambert

Ricky Martin

Die 11 besten Weihnachtsalben der 1960er Jahre

Weihnachten steht vor der Türe und was könnte schöner sein, als die Vorweihnachtszeit mit den besten Weihnachtsalben aller Zeiten zu zelebrieren? In diesem Artikel geht es um die besten Werke der 1960er Jahre. Gerade in diesem Jahrzehnt, aber auch in den 1950er Jahren, entstanden viele großartige Klassiker, die noch heute sehr oft gespielt werden und das ein oder andere Weihnachtsalbum der Neuzeit beeinflusst haben. Michael Bublé, Kylie Minogue oder selbst Helene Fischer werden euch das sicher bestätigen können. Für mich persönlich versprühen gerade diese alten Weihnachtsalben einen besonderen, nostalgischen Zauber, um diese Jahreszeit perfekt zu untermalen.

The Supremes - Merry Christmas11. The Supremes – „Merry Christmas“ (1965)
Motown ließ auf dem Höhepunkt seines Erfolges nur die allergrößten Stars des Hauses Weihnachtsalben aufnehmen. Selbst Marvin Gaye oder die Four Tops durften nicht ran oder mussten Jahrzehnte warten, bis es endlich soweit war. Die Supremes durften im Grunde auch nicht ran, denn das Album ist ein kleiner, charmanter Etikettenschwindel. Mary Wilson und Florence Ballard grinsen uns zwar auf dem Cover und den PR-Fotos mit Weihnachtskleidchen und Bommelmützen entgegen, doch singen durfte nur Diana Ross. Begleitet wurde sie von den Andantes, den wichtigsten Backgroundsängerinnen bei Motown. Ross trällert neben den üblichen Klassikern die erste kommerziell veröffentlichte Komposition von Jimmy Webb („My Christmas Tree“) sowie die eigens von Motown-Songwritern geschriebenen Titel „Children’s Christmas Song“ (Kitsch hoch 100) und „Twinkle Twinkle Little Me“, die als einzige Single-Auskopplung die damaligen Weihnachtscharts erreichten. „Merry Christmas“ war übrigens erst das zweite Weihnachtsalbum von Motown: das erste erschien 1963 mit „Christmas with the Miracles“.

Die 11 besten Weihnachtsalben der 1960er Jahre weiterlesen

Rezension: Barbra Streisand – „What About Today?“ (1969)

Mit diesem Album läutete Barbra Streisand mäßig erfolgreich ihre „Contemporary Pop“-Phase ein. Die Musical- und Standards-Schiene war ein wenig ausgereizt. Die Streisand und vor allen Dingen ihr Plattenlabel Columbia wollten endlich die Jugend erreichen. Songs von Simon & Garfunkel, den Beatles, Burt Bacharach und Jimmy Webb sollten die Kohlen aus dem Feuer holen. Das Projekt scheiterte auf hohem Niveau, denn die Streisand experimentierte munter drauf los und das Meiste ist nach meiner Meinung durchaus hörenswert.

Als Arrangeur wurde unter anderem der wunderbare Don Costa (Frank Sinatra & Co.) verpflichtet. So entstand ein interessanter Mix aus der „alten“ und der „neuen“ Barbra. Außerdem ist die Songauswahl wie auch bei den folgenden Werken weitaus origineller als bei vergleichbaren Alben anderer Columbia-Künstler wie Tony Bennett, Johnny Mathis oder Andy Williams. In den US-Charts blieb das Werk auf # 31 hängen, was bis dahin ihre schlechteste Platzierung war. Edelmetall gab es bis heute auch keines dafür. Bemerkenswert: Das Cover, ein Foto des Fotografen Richard Avedon.