Von Madonna bis Lady Gaga: So reagieren die Stars auf das Massaker von Orlando

49 Tote, 53 Verletzte: Der Terroranschlag in Orlando im US-Bundesstaat Florida am 12. Juni 2016 war ein gezieltes Massaker an der LGBT-Community! Das folgenschwerste Attentat in den Vereinigten Staaten seit den Anschlägen vom 11. September 2001 und gravierendste gegen Homosexuelle hat viele höchst unterschiedliche Reaktionen ausgelöst – auch in der Welt der Stars. Ich habe eine Auswahl von Künstlern zusammengetragen, die sich insbesondere an die LGBT-Community gerichtet oder diese erwähnt haben. Das bedeutet nicht, dass andere Stars nicht auch mitfühlen. Es soll lediglich eine Sammlung von Statements sein.

Bislang keine Reaktion: u.a. Dolly Parton, Reba McEntire, Mariah Carey, Rihanna

LGBT-Künstler

Elton John

Adam Lambert

Ricky Martin

11 Weihnachtslieder, deren Originale keiner kennt

Jedes Jahr dudeln unzählige Weihnachtslieder aus den Lautsprechern, doch während jeder weiß, dass „Last Christmas“ von Wham! oder „All I Want for Christmas“ von Mariah Carey stammen, haben viele noch nie die Original-Versionen von „The Little Drummer Boy“, „I’ll Be Home for Christmas“ oder „Let It Snow!“ gehört. Kein Wunder, Weihnachtslieder sind echte „Langstreckenläufer“. Will heißen: die Originalversion muss nicht zwangsläufig sofort ein Erfolg gewesen sein. Manchmal benötigten die Lieder einige Versionen und viele Jahre, um den Durchbruch zu schaffen. Umgekehrt können Originale, die große Hits waren, mit den Jahren in Vergessenheit geraten. Vielleicht weil x modernere Versionen ihnen den Rang ablaufen. Ich habe mir 11 Weihnachtsklassiker ausgesucht, deren Geschichte und Originale ich näher beleuchten möchte.

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Die 11 besten Weihnachtsalben der 1960er Jahre

Weihnachten steht vor der Türe und was könnte schöner sein, als die Vorweihnachtszeit mit den besten Weihnachtsalben aller Zeiten zu zelebrieren? In diesem Artikel geht es um die besten Werke der 1960er Jahre. Gerade in diesem Jahrzehnt, aber auch in den 1950er Jahren, entstanden viele großartige Klassiker, die noch heute sehr oft gespielt werden und das ein oder andere Weihnachtsalbum der Neuzeit beeinflusst haben. Michael Bublé, Kylie Minogue oder selbst Helene Fischer werden euch das sicher bestätigen können. Für mich persönlich versprühen gerade diese alten Weihnachtsalben einen besonderen, nostalgischen Zauber, um diese Jahreszeit perfekt zu untermalen.

The Supremes - Merry Christmas11. The Supremes – „Merry Christmas“ (1965)
Motown ließ auf dem Höhepunkt seines Erfolges nur die allergrößten Stars des Hauses Weihnachtsalben aufnehmen. Selbst Marvin Gaye oder die Four Tops durften nicht ran oder mussten Jahrzehnte warten, bis es endlich soweit war. Die Supremes durften im Grunde auch nicht ran, denn das Album ist ein kleiner, charmanter Etikettenschwindel. Mary Wilson und Florence Ballard grinsen uns zwar auf dem Cover und den PR-Fotos mit Weihnachtskleidchen und Bommelmützen entgegen, doch singen durfte nur Diana Ross. Begleitet wurde sie von den Andantes, den wichtigsten Backgroundsängerinnen bei Motown. Ross trällert neben den üblichen Klassikern die erste kommerziell veröffentlichte Komposition von Jimmy Webb („My Christmas Tree“) sowie die eigens von Motown-Songwritern geschriebenen Titel „Children’s Christmas Song“ (Kitsch hoch 100) und „Twinkle Twinkle Little Me“, die als einzige Single-Auskopplung die damaligen Weihnachtscharts erreichten. „Merry Christmas“ war übrigens erst das zweite Weihnachtsalbum von Motown: das erste erschien 1963 mit „Christmas with the Miracles“.

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Interview mit Dirk Bach zu „Cover me“

Unglaublich: Dirk Bachs „Cover me“ in sechs Stunden ausverkauft

Interview: Jan Gebauer, für „Flash Cologne“, 2009

Dirk Bach (48) ist für sein Engagement im Kampf gegen HIV und Aids bekannt. Das von ihm initiierte Benefiz-Event „Cover me“ versammelt am 5. Dezember wieder Stars und Sternchen, die für den guten Zweck ihre Lieblingssongs covern. Sämtliche Einnahmen gehen an die Stiftung Lebenshaus. Flash sprach mit dem Comedian über das Event.

Was erwarten uns dieses Jahr für Überraschungen?

Die erste Überraschung ist erstmal, dass wir schon komplett ausverkauft sind. Es hat dieses Jahr nur sechs Stunden gedauert. Neuer Rekord.

Das ist ja wie bei Madonna!

Unglaublich! (lacht) Aber wir machen ja „nur“ das Palladium voll und nicht die Lanxess-Arena.

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Interview mit Brian Molko von Placebo

Placebo rocken Köln

Interview: Jan Gebauer für „Flash Cologne“, 2009

Alles neu: Plattenvertrag, Drummer und ein ganz starkes Album namens „Battle for the Sun“. Das Rock-Trio Placebo auf Deutschlandtour!

Mit dem neuen Album „Battle for the Sun“ hat Placebo wieder mächtig abgeräumt. Nun treten die drei Jungs endlich wieder live auf. Am 4. Dezember ist das Trio zu Gast in der Kölner Lanxess-Arena. Jan Gebauer sprach mit Leadsänger Brian Molko (36), offen bisexuell und mittlerweile Vater eines vierjährigen Jungen, über die neue Scheibe, die Veränderungen innerhalb der Band und den heißen neuen Drummer Steve Forrest.

Placebo hat in den letzten Monaten einige Veränderungen durchgemacht. Euer neues Werk scheint das mit Cover und Titel zu reflektieren. Was steckt dahinter?

Unsere CD davor, „Meds“, war dermaßen düster, dass es einfach nötig war, eine andere Richtung einzuschlagen. Der Mond steht für die Dunkelheit, die langsam vergeht und von der Sonne abgelöst wird. Das strahlende Licht ist die Gewalt, die letztlich siegt. Der Kampf um das Licht steht für den immer währenden Kampf um das Leben.

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Interview mit Lo Malinke von Malediva

Malediva: Paartherapie hilft!

Interview: Jan Gebauer für „Flash Cologne“

Am 16. Januar steigt in der Comedia die Kölnpremiere des neuen Malediva-Programms „Die fetten Jahre“: Jan Gebauer von Flash sprach mit Lo Malinke, ein Drittel des Kabarett-Trios, über das neue Programm, die Kölner Szene und entlockte ihm Beziehungstipps: Mit seinem Mann und Bühnenpartner Tetta Müller ist er bereits seit knapp 20 Jahren zusammen.

„Die fetten Jahre“ klingt spannend, auf was dürfen wir uns freuen?

Auf ein neues Konzept: Eine richtige Boulevardkomödie. Als Kulisse dient ein Wohnzimmer mit gedecktem Tisch und wir warten auf die neun Gäste. Die nehmen wir dann in der Wartezeit auseinander. Mit überraschendem Ende! Es ist ein Stück mit sehr viel Bewegung, soviel darf ich verraten. Sonst sitzen wir ja die meiste Zeit auf Barhockern. Musikalisch wird es in Richtung Pop und Soul gehen. Interview mit Lo Malinke von Malediva weiterlesen

Aus dem Giftschrank: Als Shirley Bassey und Al Corley („Denver-Clan“) im Duett trällerten

Wer nicht schon alles gesungen hat! Al Corley, einst Teenie-Idol und Traum vieler Schwuler, die sich Anfang der 1980er Jahre am Coming-out seiner Rolle als Steve Carrington im „Denver-Clan“ erfreuten, versuchte sich auf dem Höhepunkt seiner Schauspiel-Karriere auch als Sänger. Der Synthie-Song „Square Rooms“ (1984) floppte zwar in den USA, war aber ein Hit auf dem europäischen Festland, sogar Platz eins in Frankreich. Nur wenig später dachte man sich, ein Duett mit der Showbiz-Legende Shirley Bassey wäre eine gute Idee. Dabei ignorierte man nicht nur die Tatsache, dass die britische Diva ihren Zenit bereits deutlich überschritten hatte, sondern auch, dass Corleys dünnes Stimmchen kaum gegen ihre Stimmgewalt ankommen würde.

Unfassbar, aber wahr: Trotzdem sangen (Bassey) und säuselten (Corley) die zwei eine Cover-Version von „Paroles, paroles“ (ein Original von Dalida und Alain Delon) ein. Und das klingt so übel, dass es für Trash-Fans wie mich schon wieder ein echtes Fest ist. Da bluten die Ohren! Fast noch schlimmer ist das dazugehörige Single-Cover mit Bassey in einer Glaskugel. Das hielt sie aber nicht davon ab, noch ein Duett mit Al Corley aufzunehmen: „Thought I’d Ring You“. Diesen Titel nahm sie zeitgleich – und damit war dann die Verwirrung perfekt – ausgerechnet auch mit Alain Delon auf (ein kleiner Hit in den Niederlanden).

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Rezension: Al Hirt & Ann-Margret – „Beauty And The Beard“ (1964)

Nein, die Kritiker mochten diese Kombination ganz und gar nicht. Schließlich hatte die Schauspielerin und „Beauty“ Ann-Margret mit Jazz herzlich wenig am Hut und „Beard“-Trompeter Al Hirt war vielen aufgrund seiner Affinität für Easy Listening ohnehin suspekt. Weder Ann-Margret noch Al Hirt sind besonders herausragende Sänger – was insbesondere ihn nicht darin hinderte, es hier wenigstens zu versuchen. Als Trompeter ist er wesentlich überzeugender. Dennoch bietet das längste vergessene Album herrlichen Lounge-Spaß, wenn man das Projekt nicht ganz so ernst nimmt und sich an der entspannten Atmosphäre erfreuen kann. Klassiker wie „My Baby Just Cares for Me“, „Baby, It’s Cold Outside“ oder „Ma, He’s Making Eyes at Me“ gehen leicht ins Ohr und passen ohne weiteres zu einem entspannten Abend auf dem Sofa.

Hirt hatte bei der Veröffentlichung gerade einen Riesenerfolg mit dem Album „Honey In The Horn“ gehabt, Ann-Margret zumindest zu Beginn der 1960er Jahre einige wenige Hits in den US-Hitlisten. Als das Album auf # 83 in den amerikanischen Charts chartete, war es für Hirt ein eher mäßiger Erfolg. Im Gegensatz dazu freute sich Ann-Margret allerdings erstmals die Album-Charts zu erreichen. Mittlerweile wurde das Werk einige Male auf CD wiederveröffentlicht.

Rezension: A Flock of Seagulls – „A Flock of Seagulls“ (1982)

Ein ganz starkes Debüt dieser Band aus Liverpool. Eine abwechslungsreiche, fantasievolle Mischung aus New Wave, Pop und Rock. Die Singles „I Ran“ und „Space Age Love Song“ waren natürlich die absoluten Kracher und gehören auch heute noch zu den Perlen der 1980er Jahre innerhalb ihres Genres. Doch auch „Modern Love Is Automatic“ mit seinem düsteren, nebulösen Intro ist klasse. Von einem ähnlichen Kaliber ist „Standing in the Doorway“. Und vor allen Dingen klingt das gesamte Album auch heute noch relativ frisch, oder es liegt schlicht daran, dass heute wieder viele Bands jene Ideen der Flock of Seagulls aufnehmen.

Das Album war ein weltweiter kommerzieller Erfolg und erreichte unter anderem die Top-10 der USA. „I Ran“ zog nach – in Australien stand der Song sogar auf Platz eins. Besonders bemerkenswert: Das Instrumental „D.N.A.“ wurde mit einem Grammy für die „Best Rock Instrumental Performance“ ausgezeichnet.

Rezension: Barbra Streisand – „What About Today?“ (1969)

Mit diesem Album läutete Barbra Streisand mäßig erfolgreich ihre „Contemporary Pop“-Phase ein. Die Musical- und Standards-Schiene war ein wenig ausgereizt. Die Streisand und vor allen Dingen ihr Plattenlabel Columbia wollten endlich die Jugend erreichen. Songs von Simon & Garfunkel, den Beatles, Burt Bacharach und Jimmy Webb sollten die Kohlen aus dem Feuer holen. Das Projekt scheiterte auf hohem Niveau, denn die Streisand experimentierte munter drauf los und das Meiste ist nach meiner Meinung durchaus hörenswert.

Als Arrangeur wurde unter anderem der wunderbare Don Costa (Frank Sinatra & Co.) verpflichtet. So entstand ein interessanter Mix aus der „alten“ und der „neuen“ Barbra. Außerdem ist die Songauswahl wie auch bei den folgenden Werken weitaus origineller als bei vergleichbaren Alben anderer Columbia-Künstler wie Tony Bennett, Johnny Mathis oder Andy Williams. In den US-Charts blieb das Werk auf # 31 hängen, was bis dahin ihre schlechteste Platzierung war. Edelmetall gab es bis heute auch keines dafür. Bemerkenswert: Das Cover, ein Foto des Fotografen Richard Avedon.